Case-StudyProduktvideo & Markenvertrauen
Modernes Produktvideo: Warum Vertrauen heute wichtiger ist als Design
Bilder lassen sich heute in Sekunden erzeugen. Umso wichtiger wird die Frage, ob man einer Marke glauben kann. Am Beispiel remberg zeigen wir, wie ein Produktvideo Vertrauen aufbaut: mit dem CEO vor der Kamera, einem Studiodreh und Animation, die das Produkt erklärt.

Projekt auf einen Blick
- Kunde
- remberg GmbH, München – Instandhaltungssoftware (Agentic CMMS)
- Format
- Produktvideo, Hybrid aus Realfilm und 2D/3D-Animation
- Fassungen
- Deutsch und Englisch, je rund zwei Minuten
- Dreh
- Studiotag am 18.08.2026, Hintergrund in der Markenfarbe Gelb
- Protagonist
- David Hahn, Mitgründer und CEO von remberg
Bilder lassen sich heute in Sekunden generieren, Versprechen kosten nichts. Darum stellen sich Zuschauer vor jedem Produktvideo zuerst eine einfache Frage: Kann ich dieser Marke glauben? Ein modernes Produktvideo muss genau das beantworten – und nicht nur gut aussehen.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigen wir am Produktvideo, das wir 2026 für remberg produziert haben. remberg entwickelt Instandhaltungssoftware und positioniert sie als „Agentic CMMS“. Im Film erklärt Mitgründer und CEO David Hahn selbst, wie KI-Agenten wiederkehrende Verwaltungsaufgaben übernehmen, damit Instandhaltungsteams mehr Zeit für die Arbeit an der Maschine haben. Gedreht haben wir im Studio, die Software zeigt sich in Animationen, die direkt mit dem Realfilm verschmelzen.
Der Film: remberg Produktvideo 2026
Der Film läuft bei remberg auf der Startseite im Abschnitt „Agentic CMMS“.
Warum Vertrauen wichtiger ist als schönes Design
Wenn alles perfekt aussehen kann, zählt, was echt ist
Hochglanz war lange ein Versprechen für sich: Wer sich einen aufwendig gestalteten Film leisten konnte, wirkte etabliert. Heute lassen sich makellose Bilder in kurzer Zeit erzeugen. Damit verschiebt sich der Wert eines Produktvideos von der Optik zur Glaubwürdigkeit. Zuschauer achten stärker darauf, ob echte Menschen, echte Orte und ein echtes Produkt zu sehen sind.
Das Leistungsversprechen muss stimmen
Jedes Produktvideo verspricht etwas. Wirken kann es nur, wenn Produkt und Marke dieses Versprechen auch einlösen. Ein Film kann Vertrauen sichtbar machen, ersetzen kann er es nicht. Deshalb beginnt ein gutes Produktvideo nicht mit dem Look, sondern mit der Frage, welche Aussage das Unternehmen mit seinem Namen vertreten will. Mehr dazu, wie wir dabei vorgehen, findest du auf unserer Seite Produktvideo erstellen lassen.
Fallbeispiel remberg: vom Animationsfilm zum CEO vor der Kamera
Ausgangslage
remberg aus München entwickelt Software für die Instandhaltung, ein sogenanntes CMMS, und positioniert sie als „Agentic CMMS“: KI-Agenten übernehmen wiederkehrende Verwaltungsaufgaben wie Planen und Dokumentieren. Das vorherige Produktvideo von remberg war ein reiner Animationsfilm mit Interfaces und Motion Graphics – ebenfalls von Spreadfilms umgesetzt, zu sehen als unser erster Produktfilm für remberg.
Die Entscheidung: David Hahn erklärt selbst
Für den neuen Film tritt David Hahn, Mitgründer und CEO von remberg, als Host auf und führt durch die Geschichte. Er spricht direkt in die Kamera und stellt sich mit Namen und Funktion vor. Damit bekommt die Marke ein Gesicht, das persönlich für das Versprechen einsteht. Gerade bei einem Thema wie KI-Agenten, bei dem viele Unternehmen erst einmal skeptisch sind, ist das ein starkes Signal.

Trotzdem ein Designfilm: Studio, Licht, Markenfarbe
Ein echter Protagonist heißt nicht, auf Gestaltung zu verzichten. Gedreht haben wir in einem cleanen Studio-Setting mit einfarbigem Hintergrund in der remberg-Markenfarbe Gelb, mit gezielter Lichtsetzung und Tiefenunschärfe. Die Entscheidung für einen Hybrid aus Realfilm und Animation stand schon im Kreativkonzept: Ein reiner Animationsfilm wäre zu erklärend geworden, ein reiner Realfilm nicht innovativ genug.

Animation, die Produkt und Prozesse zeigt
Die Software selbst zeigt der Film in 2D- und 3D-Animation: Interfaces, Arbeitsaufträge und Abläufe. David arbeitet dabei mit Smartphone, Tablet, Armbanduhr und transparenten Scheiben, auf die wir in der Postproduktion Oberflächen und Animationen gelegt haben. So entsteht eine physisch-digitale Interaktion, in der Realfilm und Interface ineinandergreifen. In den Animationsphasen spricht David aus dem Off weiter, danach steht er wieder vor der Kamera – der Wechsel bleibt fließend.


Echt gedreht, offen erklärt
Der Film entstand mit einem echten Drehtag, einem echten Protagonisten und Animationen, die in der Postproduktion gestaltet wurden. Das ist keine Absage an KI – wir produzieren selbst KI-Filme, wenn sie zur Aufgabe passen. Es geht um Transparenz: Wer zeigt, was echt ist, und offen sagt, wie ein Film entstanden ist, stärkt genau das Vertrauen, um das es in einem Produktvideo geht.

Realfilm, Animation oder beides? Eine Entscheidungshilfe
Ob Realfilm, Animation oder ein Hybrid passt, hängt davon ab, was der Film leisten soll. Für erklärungsbedürftige B2B- und Softwareprodukte ist die Kombination oft der stärkste Weg: Der Realfilm schafft Nähe und Vertrauen, die Animation erklärt, was man sonst nicht sehen kann. Wenn es vor allem um Erklärung geht, ist ein Erklärvideo eine gute Alternative.
| Aspekt | Realfilm | Animation | Hybrid |
|---|---|---|---|
| Stärke | Gesicht, Nähe, Glaubwürdigkeit | Erklärung, Abstraktes, Software-Oberflächen | Vertrauen und Erklärung in einem Film |
| Passt, wenn … | Menschen, Orte und Haltung im Mittelpunkt stehen | Abläufe oder unsichtbare Prozesse verständlich werden sollen | ein erklärungsbedürftiges Produkt ein Gesicht braucht |
| Typisches Beispiel | Imagefilm, Testimonial | Erklärvideo, Interface-Animation | Produktvideo für Software wie bei remberg |
Fünf Grundsätze für dein nächstes Produktvideo
- Ein echtes Gesicht zeigen. Idealerweise aus der Geschäftsführung oder dem Produktteam – jemand, der für das Produkt einsteht.
- Nur versprechen, was das Produkt hält. Ein Film verstärkt eine Aussage; ist sie nicht gedeckt, verstärkt er auch den Zweifel.
- Design als Qualitätsbeweis einsetzen, nicht als Dekoration. Licht, Farbe und Animation sollen zeigen, wie sorgfältig Produkt und Marke arbeiten.
- Animation dort, wo sie erklärt. Software, Prozesse und Unsichtbares werden durch Animation greifbar.
- Transparent produzieren. Was echt ist, darf man zeigen und sagen – auch, wie der Film entstanden ist.
Wie unterschiedlich das aussehen kann, zeigen unsere weiteren Filmbeispiele.
Fragen aus der Praxis
Häufige Fragen
Was macht ein modernes Produktvideo aus?
Ein modernes Produktvideo erklärt verständlich, was ein Produkt leistet, zeigt, wer glaubwürdig dafür einsteht, und macht Qualität sichtbar. Gutes Design ist Voraussetzung; den Unterschied macht, ob der Film Vertrauen schafft.
Sollte der CEO selbst im Produktvideo auftreten?
Wenn die Person vor der Kamera natürlich wirkt und hinter dem Versprechen steht, ja. Ein CEO als Host gibt der Marke ein Gesicht, das persönlich für das Produkt einsteht. Im Produktvideo für remberg führt Mitgründer und CEO David Hahn selbst durch den Film.
Realfilm oder Animation: Was ist besser für ein Software-Produktvideo?
Für Software ist oft die Kombination am stärksten. Der Realfilm schafft Nähe und Vertrauen, die Animation zeigt Oberflächen und Abläufe, die man sonst nicht sehen kann. Im remberg-Film verschmelzen beide, etwa wenn Interfaces über Smartphone, Tablet oder transparente Scheiben gelegt werden.
Braucht ein Produktvideo ein KI-Label?
Ein Hinweis ist dann sinnvoll, wenn Bild oder Ton mit generativer KI erzeugt wurden. Ein Film, der komplett mit echtem Dreh und handgemachter Animation entsteht, braucht kein KI-Label. Wichtig ist in beiden Fällen, offen damit umzugehen, wie der Film produziert wurde.
Wie lang sollte ein B2B-Produktvideo sein?
Aus unserer Erfahrung reicht für einen Hauptfilm oft ein Umfang von rund zwei Minuten: lang genug, um Problem, Lösung und Haltung zu erzählen, kurz genug für Website und Social Media. Das remberg-Produktvideo liegt mit seinen beiden Fassungen in diesem Bereich.
Nächster sinnvoller Schritt
Weiterführend
Produktvideo
Produkte verständlich und glaubwürdig zeigen – vom Konzept bis zur fertigen Fassung.
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Software, Abläufe und Details sichtbar machen, die man im Realfilm nicht zeigen kann.
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Das vorherige Produktvideo für remberg: Animationsfilm mit Interfaces und Motion Graphics.
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